Für Rennradfahrer: Die Pfaffenwinkel-Runde

Für Rennradfahrer: Die Pfaffenwinkel-Runde

Das Rennradrevier rund um Füssen im Allgäu bietet zahlreiche tolle Strecken für jedes Konditionsniveau, die durch die herrliche Voralpenlandschaft verlaufen. Eine der reizvollsten Touren für Rennradfahrer mit einer guten Kraftausdauer ist die 129 Kilometer lange Pfaffenwinkel-Runde, die tief ins oberbayerische Voralpenland hineinführt. Neben phantastischen Naturimpressionen können sich die Rennradler bei dieser Tour auch auf zahlreiche Sehenswürdigkeiten am Wegesrand freuen.

Rennradfahrer, die über eine gute Kondition verfügen und knackige Anstiege nicht scheuen, sollten die 129 Kilometer lange Pfaffenwinkel-Runde bei ihrem Allgäu-Urlaub nicht verpassen. Diese reizvolle Tour, die von Füssen aus ins oberbayerische Voralpenland führt, begeistert mit herrlichen Landschaftsimpressionen und berühmten Sehenswürdigkeiten am Wegesrand, wie den Königsschlössern, der Wieskirche und dem Kloster Wessobrunn. Die Pfaffenwinkel-Runde, für die etwa 6 Stunden eingeplant werden müssen, verläuft größtenteils auf verkehrsarmen Nebenstraßen. An den Wochenenden und zu Ferienzeiten ist jedoch stellenweise unterwegs mit einem stärkeren Verkehrsaufkommen zu rechnen. Ausgangs- und Zielpunkt dieser Rennrad-Tour ist die Tourist Information in Füssen. Wer mit dem Auto im Allgäu unterwegs ist, kann dies unter anderem auf dem Parkplatz P1 Festplatz in der Kemptener Straße oder im Parkhaus P5 „City / Festplatz“ abstellen. Vom Füssener Bahn- und Busbahnhof aus erreicht man die Tourist Information, bei der man eine detaillierte Streckenbeschreibung dieser Tour erhalten kann, in rund zwei Gehminuten. Es empfiehlt sich, die Pfaffenwinkel-Runde während der Rennrad-Saison zwischen April und Oktober zu absolvieren.

Die Route der Pfaffenwinkel-Runde macht von Füssen aus zunächst einen südlichen Schwenk zum Fuß der Königsschlösser in Hohenschwangau. Die beiden weltberühmten Schlösser Neuschweinstein und Hohenschwangau stehen sich hier in einer malerischen Berglandschaft direkt gegenüber. Beide Prachtbauten können täglich in Form einer etwa halbstündigen Führung besichtigt werden. In der Folge führt die Tour immer in nordöstlicher Richtung weiter, über Orte wie Halblech, Trauchgau und Fronreiten, bis in den oberbayerischen Pfaffenwinkel. Bei Steingaden steht hier die im Rokoko-Stil erbaute Wallfahrtskirche auf der Wies – kurz: Wieskirche –, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und prächtig ausgestattet ist. Es lohnt sich auf jeden Fall, dieses Gotteshaus zu besichtigen.

Über Wildsteig und die markante Echelsbacher Brücke, die über die Ammer führt, gelangen die Rennradler im weiteren Verlauf der Tour immer tiefer in den Oberbayerischen Pfaffenwinkel hinein. Bevor sie Wessobrunn erreichen erwartet die Radler zwischen Schönberg und Peißenberg ein besonders reizvoller Abschnitt der Tour, bei dem sich längere Anstiege und schnelle Abfahrten abwechseln. Wie während der ganzen Pfaffenwinkel-Runde trägt natürlich auch die traumhafte Allgäuer Landschaft dazu bei, dass diese Tour ein echter Genuss für alle Sinne ist. In Wessobrunn lohnt es sich, einen Blick in das Kloster zu werfen, das im 9. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt wurde. Bei Apfeldorf erreicht die Tour ihren nordwestlichsten Punkt; anschließend geht es entlang von kleinen Örtchen wie Kinsau, Schwabbruck, Tannenberg und Bernbeuren langsam wieder in Richtung Füssen zurück. Ab Roßhaupten fahren die Rennradler am Westufer des größten Allgäuer Sees, dem Forggensee, entlang und können noch einmal herrliche Ausblicke über das Wasser auf die Allgäuer Berge genießen. Im Sommer besteht sogar die Möglichkeit, mitsamt dem Rad auf eines der mehrmals täglich auf dem Forggensee verkehrenden Fahrgastschiffe zu steigen und so den letzten Teil der Tour zu absolvieren.

Wunderschöne Landschaftsimpressionen, weltberühmte Sehenswürdigkeiten am Wegesrand und ein abwechslungsreicher Streckenverlauf – die Pfaffenwinkel-Runde garantiert Rennradfahrern mit guter Kondition einen erlebnisreichen und gelungenen Urlaubstag auf dem Bike!

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