Die ca. 8,8 km lange Wandertour von Füssen-Weißensee über Roßmoos hinauf zur urigen Salober Alm

Die ca. 8,8 km lange Wandertour von Füssen-Weißensee über Roßmoos hinauf zur urigen Salober Alm

Die hier präsentierte ca. 8,8 km lange Wandertour führt von Füssen-Weißensee über Roßmoos hinauf zur urigen Salober Alm, von der sich ein phantastischer Blick auf das weite Allgäu mit seinen prächtigen Bergen bietet. Der Rückweg verläuft am geheimnisvollen Alatsee vorbei, der an warmen Tagen zu einer wohltuenden Abkühlung einlädt.

Die Gegend rund um Füssen-Weißensee ist ein richtiges Wanderparadies, das viele tolle Touren für jedes Konditionsniveau bereithält. Die hier vorgestellte Tour über Roßmoos zur Salober Alm hat eine Länge von ca. 8,8 Kilometern und einen mittleren Anspruch. Es geht bei ihr zunächst stetig bergauf, was etwas Kondition verlangt; anstrengende Kraxeleien sind jedoch nicht zu erwarten. Abwechslungsreiche Naturimpressionen und herrliche Ausblicke auf das weite Allgäu machen die Wanderung zu einem vollen Genuss. Auf der Salober-Alm, einer der beliebtesten Berghütten der Region, dürfen sich die Wanderfreunde zudem auf einige kulinarische Köstlichkeiten freuen. Start- und Zielpunkt der Tour, für die etwa drei Stunden einzuplanen sind, ist die Tourist Information in Weißensee.

Bei der Tourist Info spazieren die Wanderer auf das schräg gegenüber liegende Freibad zu. Dann gehen sie am Ufer des idyllischen Weißensees entlang auf den Wald zu und biegen rechts in Richtung Roßmoos ab. Hier folgen sie dem Rad- und Wanderweg entlang der Roßmooserstraße bis zur Abzweigung „Saloberalm / Falkenstein“. Nachdem die Wanderfreunde das letzte Haus in Roßmoos passiert haben, gelangen sie zu einem Weidegitter, bevor sie durch ein Wäldchen marschieren und eine Ebene mit zahlreichen Wanderbeschilderungen erreichen. Nun führt die Tour stetig bergauf durch eine herrliche Landschaft, die mit einer wohltuenden Höhenluft und abwechslungsreichen Naturimpressionen begeistert. Nach rund zwanzig Minuten ist mit der auf 1150 Höhenmetern gelegenen Salober-Alm bereits das erste Etappenziel erreicht. Die urige Berghütte verwöhnt ihre Gäste mit bayerischen Brotzeiten und deftigen Hüttengerichten, die sich hier beim Blick auf die Bergwelt genießen lassen (bitte Öffnungszeiten beachten).

Von der Salober-Alm führt ein gut begehbarer Kiesweg hinunter zum geheimnisvollen Alatsee, der als Schauplatz eines erfolgreichen Allgäu-Krimis einige Berühmtheit erlangte. Um das Gewässer ranken sich zahlreiche regionale Mythen und Sagen: So soll auf dem Seegrund ein Goldschatz aus dem Dritten Reich liegen und an den Ufern gehen angeblich Fabelwesen um, die unvorsichtige Wanderer in Erdspalten ziehen und über die deutsch-österreichische Grenze bringen. Bestärkt wird der geheimnisvolle Charakter des Gewässers durch eine seltene Schicht Purpur-Schwefelbakterien in 15 Metern Tiefe, die einen leichten Rotschimmer des Wassers erzeugt, der jedoch nur bei besonderen Lichtverhältnissen zu sehen ist. Eigentlich ist der Alatsee aber einfach nur ein wunderschöner, von dichtem Wald umgebener Gebirgsee, der an warmen Tagen zum Baden oder einfach zum Genießen der Naturidylle einlädt. Um den See herum führt seit kurzem ein interessanter Vogelerlebnispfad, der mittels interaktiver Schaukästen, die auch Töne abspielen, die heimische Vogelwelt näher vorstellt.

Am Alatsee halten sich die Wanderer links, um zum Wanderparkplatz und zur Fahrstraße zu gelangen. Dort biegen sie links ab und folgen kurz der Zufahrtsstraße, bis sie wieder links auf die Abzweigung treffen, die zum Weißensee hinunterführt. Wenig später erreichen die Ausflügler auch schon wieder den Ausgangspunkt dieser kleinen, aber wirklich schönen Wandertour. Im Frühjahr ist die Tour übrigens besonders reizvoll, denn dann verwandeln sich die Magerwiesen kurz vor der Salober-Alm in ein atemberaubendes Farbenmeer.

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