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Wanderbares Deutschland

Wandern

Wanderparadies Weissensee und Umgebung
Rund um den Weißensee

Ausgangspunkt ist unserem Dreimäderlhaus direkt an des Ostufers des Weißensees. Nun kann man die Richtung links oder rechts um den Weißensee wählen. Landschaftlich sehr schöne Umrundung auf direkt am Seeufer geführtem Fußweg. Im Ortsteil Weißensee liegt die Kirche St. Walburga, mit einem Hochaltar von Dominikus Zimmermann. Der Weg hält sich weiter am Ufer zurück zum Parkplatz. Gehzeit etwa 1,5 - 2 Stunden.

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Lechweg nimmt Gestalt an

Als leichter Weitwanderweg führt der Lechweg Wanderer ab 2012 durch eine der letzten Wildflusslandschaften Europas – von der Quelle bei Lech am Arlberg bis zum Lechfall in Füssen. Fünf Projektpartner schlossen sich im Frühjahr 2010 zum Verein zusammen, um die neue Wanderroute miteinander zu entwickeln: Lech Zürs Tourismus GmbH, Warth-Schröcken Tourismus, Tourismusverband Lechtal, Tourismusverband Naturparkregion Reutte und Füssen Tourismus und Marketing.

Nachdem der Streckenverlauf bis auf kleinere Schleifen festgelegt worden ist, soll der Lechweg bis zum Beginn der Wandersaison im nächsten Jahr durchgehend beschildert und mit der nötigen Infrastruktur ausgestattet sein. Die Projektpartner streben an, den Lechweg als Modellprojekt und ersten Weitwanderweg Europas nach den Kriterien des neuen Qualitätssiegels für europäische Wanderwege zertifizieren zu lassen.

Weitere Informationen: www.lechweg.com

Maximiliansweg
(Teilstück des Europäischen Fernwanderweges E 4 bzw. des Ostallgäuer Höhenweges)

1858 unternahm Maximilian II. in sechs Wochen die sogenannte „Königsreise“, eine kombinierte Fuß-, Reit- und Wagentour von Lindau entlang der Alpenkette bis nach Berchtesgaden zum Kennenlernen von Land und Leuten. Mit großem Gefolge: Mitglieder des Hofadels, eine große Schar Bediensteter vom Hofkoch bis zum Pferdeknecht, einheimische Führer und – um das Ereignis für die Nachwelt festzuhalten – Maler und Dichter. Eine Teilstrecke führte den König über den Zirmgrat zwischen Falkenstein und Saloberalm. Auf dem Falkenstein wollte sein Sohn Ludwig II. am Ort der mittelalterlichen Burgruine Falkenstein ein weiteres mittelalterlich anmutendes Schloss bauen. Ausgangspunkt Pfronten-Meilingen (ab Bahnhof Füssen per Linienbus erreichbar). Endpunkt: Füssen Route Fahrstraße zur Burgruine Falkenstein – Burghotel Falkenstein (Einkehrmöglichkeit) – Burgruine (1.286 m) – vom Burghotel ca. 1 km auf der Fahrstraße wieder bergab bis zum Abzweig Zirmgratweg – Zirmgratweg – Saloberalm (Einkehrmöglichkeit) –
Alatsee (Einkehrmöglichkeit: Hotel Alatsee) – Alatseestraße durch das Faulenbacher Tal – Bad Faulenbach – Füssen. Steigung Anstieg Pfronten-Meilingen – Falkenstein ca. 400 Höhenmeter. Auf dem Zirmgratweg wechseln sich kurze An- und Abstiege ab. Abstieg Saloberalm – Füssen ca. 290 Höhenmeter. Gehzeit Pfronten-Meilingen – Falkenstein ca. 1,5 – 2 Stunden. Falkenstein – Saloberalm ca. 1,5 – 2 Stunden. Saloberalm – Füssen ca. 1,5 Stunden.

Rundwanderung Lechfall – Alpenrosenweg – Alpsee – Schwanseepark


Am Füssener Lechfall wurde dem Vater Ludwigs II., König Maximilian II., mit
dem Maxsteg über die Lechklamm und einer in die Felswand eingelassenen
Büste ein Denkmal gesetzt. Die Widmung „die dankbare Stadt Füssen“ bezieht sich
auf den wirtschaftlichen Aufschwung, der in der Region mit dem Bau von Schloss Hohenschwangau durch Maximilian ab 1833 begann. Den Alpenrosenweg ließ Maximilian um 1850 für seine Frau Marie anlegen. Zwar haben sich die damals
angepflanzten Alpenrosen nicht gehalten, doch bietet der Weg einen schönen Blick auf den Schwanseepark. Die von ihm 1837/38 angekauften Flächen um den Schwansee ließ Maximilian durch Carl August Sckell und Peter Joseph Lenné
in einen Park im Stil eines englischen Landschaftsgartens umgestalten, ähnlich dem Englischen Garten in München. Maximilian und Marie waren großzügige Unterstützer bei der Anlage des Füssener Kalvarienberges. Die Gipfelkapelle wurde
so gestaltet, dass die Beleuchtung im Inneren von Schloss Hohenschwangau aus zu sehen war. Wenige Monate vor seinem Tod bestieg Ludwig II. am Karfreitag 1886 über den Stationsweg den Kalvarienberg.

Wanderweg von Schloss zu Schloss
Wanderweg von Schloss zu Schloss

Ein gut ausgeschilderter Themen-Wanderweg verbindet den Allgäuer Urlaubsort Füssen mit Schloss Neuschwanstein. Der „Drei-Schlösser-Weg“ hat sogar noch zwei weitere Schlösser zu bieten.

Vom farbenprächtig freskierten Hohen Schloss, Wahrzeichen der Füssener Altstadt, führt die Route über den versteckten Schwansee zunächst zum Schloss Hohenschwangau, dem Kindheitsparadies König Ludwigs II., bevor es hinauf nach Neuschwanstein geht.

Besonders schön präsentiert sich der fünf Kilometer lange Weg im Herbst, wenn im Mischwald rund um den Schwansee die Laubfärbung eingesetzt hat. Vom Aussichtspunkt Kalvarienberg auf halber Strecke genießen die Wanderer einen 360-Grad Panoramablick auf die drei Schlösser, die imposante Bergkulisse und das Allgäuer Voralpenland mit seinen zahlreichen Seen. Man steht dabei buchstäblich auf dem Dach der Gipfelkapelle, die Mitte des 19. Jahrhunderts so gebaut wurde, dass die bayerische Königsfamilie von Schloss Hohenschwangau das ewige Licht im Altarraum sehen konnte.

Bis weit in den Spätherbst hinein kann man auf dem in mittlerer Höhenlage (800 – 950 m) verlaufenden Drei-Schlösser-Weg von Schloss zu Schloss unterwegs sein. Für Besichtigungen sind die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau täglich und das Hohe Schloss in Füssen von Dienstag (Oktober) bzw. Freitag (ab November) bis Sonntag geöffnet.

Rundwanderung Alpsee

Der Alpsee war das Ruder-, Angel- und Baderevier der königlichen Familie bei ihren Sommeraufenthalten auf Schloss Hohenschwangau. Schon als Fünfzehnjähriger durchschwamm Ludwig II. 1860 in 22 Minuten von der Schiffshütte aus den Alpsee. Im August 1861 schrieb Ludwig an seinen Großvater: „Neulich fing ich einen achtpfündigen Hecht, was mich so freute, dass ich ihn (...) photographieren ließ.“ Über eine Freilichtaufführung am 21. November 1865 berichtet die Schlosschronik Hohenschwangau: „Nach dem Feuerwerk wurde die Szene der Ankunft des Schwanenritters aus Wagners Lohengrin auf dem Alpsee dargestellt. Ein großer, kunstreich nach der Natur gebildeter Schwan zog einen Kahn mit Lohengrin (Flügeladjutant Fürst Paul von Thurn und Taxis) über den Alpsee, der Schwanenritter mit Kahn und Schwan war mittelst eines elektrischen Lichtes prachtvoll beleuchtet. Während dieses Vorganges spielte die Musik die treffenden Piecen aus Lohengrin. Am nächstfolgenden Abende wurde diese Szene auf Allerhöchsten Befehl seiner Majestät des Königs wiederholt.“

Gipfeltour Säuling (2047 m)

Der beherrschende Gipfel des Allgäuer Königswinkels war immer wieder ein Wanderziel der königlichen Familie, wenn sie sich den Sommer über auf Schloss Hohenschwangau aufhielt. Am 17. Oktober 1847 speiste das Kronprinzenpaar
Maximilian und Marie nach der Gipfelbesteigung auf der Säulingwiese. Am 22. August 1857 bestieg Königin Marie den Säuling in Begleitung ihrer Söhne, damals knapp zwölf und neun Jahre alt. Zur Begleitung bei dieser Wanderung gehörten
neben der Gräfin Fugger, den Prinzenerziehern La Rosee und Emil von Wulffen und dem Bergführer Lob auch der Hofkoch Hölzelmeier und ein kleiner Tross von Trägern. „Nachdem es aber gestern schön geworden war, durften wir zu unserer
großen Freude den Säuling besteigen. Wir verließen mit der Mutter Hohenschwangau um 8.30 Uhr und gelangten gegen 1 Uhr auf die Spitze desselben, die eine sehr schöne Aussicht bietet. (...) Um 4 Uhr machten wir uns auf den Rückweg und waren um 7 Uhr wieder in der Ebene, ohne dass selbst Otto sich übermüdet fühlte.“, schrieb Ludwig in einem Brief an seinen Großvater. Ausgangspunkt Ortschaft Hohenschwangau (Parkplatz Alpsee) Route Neuschwansteinstraße – Schloss Neuschwanstein – Jugend – Wegkreuzung Marienbrücke – Brunnenstubenweg (Wasserleitungsweg) – Forstweg in Richtung Älpele und Pilgerkar – Wildsulzhütte – Säulingwiese – Säulinggipfel – Abstieg
wie Aufstieg oder südseitig zum Säulinghaus (Einkehrmöglichkeit) und um den Pilgerschrofen herum zur Aufstiegsroute, danach Abstieg wie Aufstieg. Steigung Aufstieg / Abstieg jeweils ca. 1.230 Höhenmeter Gehzeit Aufstieg ca. 3,5 Stunden. Abstieg 3,5 – 4 Stunden (je nach Route) Hinweis: Die Tour verlangt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, sollte also nur von geübten Bergwanderern und nur in den schneefreien Sommermonaten unternommen werden. Bei Nässe nicht zu empfehlen. Kletterpassagen mit fest montierter Seilsicherung und Leiter zwischen Wildsulzhütte und Säulingwiese und zwischen Säulingwiese und Säulinghaus.

Weitere Informationen zu den Wanderangeboten in Füssen finden Sie unter http://www.fuessen.de/wandern.html.