Tipps für die Wanderung

Tipps für die Wanderung im Allgäu

Beim Wandern verbindet sich körperliche Bewegung an der frischen, gesunden Luft mit traumhaften Landschaftsimpressionen. Es ist eine Wohltat für Körper und Seele und hilft, den Stress des Alltags hinter sich zu lassen und neue Energie zu tanken. Kein Wunder also, dass das Wandern zu den beliebtesten Urlaubsaktivitäten gehört. Für ungetrübten Wanderspaß sollte man jedoch ein paar Tipps beherzigen, die wir Ihnen nachfolgend zusammengestellt haben.

Kaum irgendwo sonst in Deutschlands finden sich so traumhafte Bedingungen zum Wandern wie im malerischen Allgäu. Mit seinen grünen Almwiesen und Wäldern, sanften Hügeln und imposanten Bergen verspricht die Region im Südwesten Deutschlands besten Wandergenuss für jeden Geschmack und jedes Fitnessniveau. Ob entspannte Wanderungen in den Tälern oder um einen der zahlreichen Seen, moderate Hüttenwanderungen zu urigen Berghütten oder anspruchsvolle Touren in die faszinierende Bergwelt – das Allgäu bietet Wanderern jede Menge Abwechslung. Für ungetrübten Wandergenuss gilt es aber im Vorfeld und während einer Tour, ein paar Dinge zu beachten. Am wichtigsten ist erst mal, sich über den Streckenverlauf der geplanten Tour zu informieren und deren Länge und Steigungen zu berücksichtigen. Manche ungeübte Wanderer neigen dazu, ihre Kondition zu überschätzen. Am besten nimmt man sich zu Beginn eines Wanderurlaubs zunächst mal eine leichte Tour vor, die sich bequem innerhalb eines Tages bewältigen lässt. Dabei kann man das Wandern wunderbar mit der Erkundung seines Urlaubsgebiets kombinieren. Mögliche Tourenvorschläge bekommt man zum Beispiel in Broschüren und Wanderkarten, die in vielen Urlaubsorten bei den Tourist Informationen oder direkt im Hotel kostenlos erhältlich sind. Außerdem helfen zahlreiche Wanderportale im Internet beim Finden einer geeigneten Wandertour. Für Smartphone-Besitzer gibt es mittlerweile viele Apps, die eine sinnvolle Unterstützung beim Wandern sind. Dennoch sollte man auf jeden Fall immer eine Wanderkarte der Region mitnehmen. Vor einer Tour empfiehlt es sich, die aktuelle Wettervorhersage zu beachten. Wer mit der Familie zu einer Wandertour aufbricht, sollte sich, was die Gehzeiten und den Schwierigkeitsgrad der Route angeht, immer an den jüngsten Teilnehmern orientieren. Kinder sind wesentlich langsamer unterwegs und benötigen öfter Pausen als Erwachsene.

Wichtig bei längeren Wandertouren ist auch die Ausrüstung. Das Hauptaugenmerk ist dabei auf das Schuhwerk zu richten. Für leichtere Wanderungen in den Tälern oder auf gut ausgebauten Bergwegen reichen solide Sportschuhe aus. Wer hingegen eine anspruchsvolle Bergwanderung plant, muss knöchelumschließende Wanderschuhe mit einer griffigen Profilsohle tragen. Die Wanderkleidung ist ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Bei wärmeren Temperaturen empfiehlt sich Wanderkleidung aus leichten, atmungsaktiven Stoffen, welche den Schweiß schnell vom Körper wegtransportieren. Insbesondere im Herbst und Winter ist auch Wetter- und Kälteschutzkleidung empfehlenswert. Bei jeder längeren Wandertour gehört auf jeden Fall ein nicht zu schwerer Wanderrucksack dazu, in dem ein paar wichtige Dinge enthalten sein sollten: Neben genügend Proviant und Trinken (am besten Wasser) gehören auch eine Wanderkarte, ein Erste-Hilfe-Set, ein Handy für Notfälle und Sonnenschutz in Form von Sonnencreme und einer Kopfbedeckung in den Wanderrucksack. Wander- bzw. Teleskopstöcke sind ebenfalls auf längeren Touren sinnvoll, da sie für zusätzlichen Halt sorgen. Rucksäcke, Wanderstöcke und mitunter auch geeignete Kleidung können bei diversen Anbietern in Urlaubsgebieten ausgeliehen werden.

Wer bei einer Wanderung Pausen in Gaststätten oder Berghütten einplant, sollte im Vorfeld nicht vergessen, die Öffnungszeiten der Einkehrmöglichkeiten zu überprüfen. Während der Wanderung sind die Zielwegweiser wichtige Hilfen, die oft nicht nur die verbleibende Distanz bis zu einem Zielpunkt angeben, sondern auch über Gehzeit und Schwierigkeitsgrad informieren. Es ist unbedingt empfehlenswert, bei der Wanderung auf den ausgewiesenen Wanderwegen zu bleiben. Verlässt man diese, besteht nicht nur die Gefahr sich zu verlaufen, sondern mitunter wird dadurch auch die Tier- und Pflanzenwelt geschädigt. Bei einem plötzlichen Wetterumschwung und auftretendem Regen, Schnee, Hagel oder Nebel, kehrt man am besten direkt wieder um. Von Abkürzungen durch unbekanntes Gelände ist allerdings abzuraten. Wanderfreunde die unterwegs von einem Gewitter überrascht werden, sollten Berggipfel, feuchte Rinnen, ausgesetzte Grate und Steigleitern aus Eisen schnellstmöglich verlassen. Auch einzeln stehende Bäume sind für Blitzeinschläge besonders anfällig. Rücksichtnahme auf die Umwelt sollte für jeden Wanderfreund eh eine Selbstverständlichkeit sein. Der eigene Müll sollte also wieder eingepackt und mitgenommen werden. Wer seine vierbeinigen Freunde mit auf eine Wandertour nimmt, muss diese insbesondere beim Passieren von Alpflächen und Weiden an die Leine nehmen.

Wer die vorgestellten Tipps beherzigt, kann sich auf ungetrübte Wanderungen freuen, bei denen ganz der Naturgenuss im Vordergrund steht. Wanderungen, die in vollen Zügen und mit allen Sinnen genossen werden, helfen nachweislich, Stress zu reduzieren und tragen zu einer guten Erholung und dem Auftanken leerer Akkus bei. Insbesondere im Allgäu mit seinen abwechslungsreichen Landschaften und der frischen, gesunden Luft ist das Wandern eine echte Wohltat und die perfekte Urlaubsaktivität. Möchte man aber doch nicht alleine wandern, findet man in der Region auch zahlreiche Angebote für geführte Wanderungen, die entlang von landschaftlichen und architektonischen Highlights verlaufen.

TIPP: Dreimäderlhaus Wanderkonfigurator...

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